Historie

Die Geschichte

An einem kalten Dezembertag im Jahr 1916 schwitzte der 1889 geborene Wilhelm Grob ziemlich: Es war seine Meisterprüfung. Doch da er ein ausgezeichneter Schreiner war, bestand er sie mit Bravour.

Voller Elan gründete er daraufhin 1919 seine Firma: Nach seiner Entlassung als Soldat heiratete er die Tochter eines Wagnermeisters. Die Bandsäge in der Wagnerei erleichterte ihm die Arbeit. Nach seiner Heirat begann Wilhelm Grob mit einer Schreinerei. Der Holzeinkauf und die Maschinenarbeiten wurden im Waldenbucher Sägewerk getätigt und im Handwagen nach Steinenbronn gebracht.

W. Grob erzählte später gern, wie es ihm in der Inflationszeit ergangen ist:
Er fertigte für einen Kunden einen Schrank mit Glastüre. Bei der Auslieferung zerbrach das Glas und musste neu bestellt werden. Aufgrund der Inflation kostete das Glas dann genauso soviel, wie er durch den Schrankpreis erlösen konnte.

Ab 1923 wurden die ersten kleinen Holzbearbeitungsmaschinen angeschafft.

Das Produktionsprogramm umfasste mittlerweile Möbel, Schlafzimmer, Wohnzimmer und Stühle handpoliert. Er beschäftigte bereits 3 Gesellen: A. Hanselmann, A. Stäbler (später Mitbegründer der MHZ, Musberg), A. Fritz und bereits 1930 standen 5 Maschinen in der Schreinerei zur Verfügung.

Ab 1934 zog die junge Firma in das Gebäude in der Stuttgarter Str. 79 um.

1935 begann W. Grob neben der Schreinerei mit dem Möbelhandel.

Auf der Suche nach einem zukunftsfähigen Markt stießen die Grobs auf das Thema Küche. Die Spezialisierung erfolgte 1952 in Zusammenarbeit mit mehreren namhaften Architekten sowie dem Landesgewerbeamt. Hobelmaschine
Als zukunftsweisendes Material wurde Resopal erkannt. Die moderne Einbauküche aus Steinenbronn war geboren.

1954 firmierte die Schreinerei als GROB KG mit dem Zweck der Küchenfertigung.
In diesere Zeit entwickelte das Forschungsinstitut Hauswirtschaft der Universität Hohenheim zusammen mit  der GROB KG die ersten Richtlinien zur Küchenplanung.

Auch mit der TWS bestand eine intensive Zusammenarbeit.
Schnell war die Werkstatt in der Stuttgarter Straße viel zu klein und ein Neubau war notwendig:

1958 Bau des heutigen Firmensitzes in der Sindelfinger Str. 5 - 7

1960 zerstörte ein Brand den Großteil der Produktionshalle.
Die restaurierte Produktionshalle wurde 1961 eingeweiht mit einem Konzert des SDR (Süddeutscher Rundfunk). Es folgten kontinuierliche Vergrößerungen und Maschinenkäufe.

1977 Gründung der heutigen Wilhelm Grob GmbH.meisterbrief2

Weitere Anbauten folgten, die Ausbildung mit anschließender Meisterprüfung der Söhne legten den Grundstein für den heutigen Stand der Wilhelm Grob GmbH.
Das Angebot wurde kontinuierlich verbessert, das Design laufend modernisiert. Die Präsentationsräume wurden mehrfach umgebaut.
Auch auf mehreren Leistungsschauen und mit Tagen der offenen Türe präsentierte sich die Schreinerei.

1995 Aufnahme des ersten industriellen Küchenprogrammes

2004-2008 Teilnahme an der Internationalen Verkaufsausstellung Küche und Bad in Stuttgart.

2009 Markteinführung des Programmes Masterline19 mit dem qualitativ hochwertigen 19 mm Korpus.

2009 Festakt zum 90-jährigen Firmenjubiläum.

2012 Das sehr erfolgreiche Programm Masterline19 bietet die Zero-Kante (Nullfuge durch Laserverschmelzung). Es entsteht die Plasmakante.